Wer war Simone de Beauvoir? Anlässlich ihres vergangenen Geburtstags am 9.1., will ich ihr als Ikone und für mich persönlich prägenste Person des Feminismus einen Artikel widmen.

Einige Jahrzehnte nach ihrem Hauptwerk „Das andere Geschlecht“, gelten Beauvoir´s Thesen nach wie vor zu den einflussreichsten und als Meilenstein des Feminismus im Allgemeinen. Beauvoir hat viel geleistet. Sie unterzog das Verständnis der Geschlechterrollen einer bestechenden und erbarmungslosen Kritik, die vom Umfang her bis dato unübertroffenen ist und symbolisierte durch ihre unkonventionelle Beziehung zu Satré die damals ungewöhnliche Freiheit einer Frau, die von Ehe wenig hält und durch Sätze auffiel wie: „Da die Ehe die körperliche Liebe im Allgemeinen nicht mit einschließt, schiene es vernünftig, das eine unverblümt vom andern zu trennen“. Sie schuf mit ihrem Werk die Grundlage der neuen Frauenbewegung und ging mit dieser auf die Straße, welche sich zum Beispiel für das Abtreibungsrecht einsetzte: „Die Männer verbieten die Abtreibung im Allgemeinen, akzeptieren sie aber im Einzelnen als eine bequeme Lösung. Sie können es sich leisten, sich mit leichtfertigem Zynismus zu widersprechen, aber die Frau spürt diese Widersprüche in ihrem Fleisch“ (Simone de Beauvoir). Und sie ist es, die die Freiheit schuf Geschlecht unabhängig von Biologismus zu denken: „Resümierend stellt Hagemann-White zur Leistung des Anderen Geschlechts fest, dass mit diesem Ansatz Unterschiedlichkeiten in den Erfahrungen und Lebenslagen der Geschlechter beschrieben werden können, ohne auf biologische Determinanten zurückgreifen zu müssen“.

Für mich war sie einerseits mein Einstieg in den Feminismus und ist andererseits bis heute noch mein feministischer Maßstab, auch nach einer wichtigen und konstruktiven Periode nach Beauvoir, die die weiße Bürgerlichkeit des sogenannten Gleichheitsfeminismus, den Beauvoir mehr als jede andere prägte, kritisch ins Zentrum nahm und sich daraus u.a. Denkschulen wie die des Intersektionalismus entwickelten. Diese Erweiterungen und Fortschritte hinzu genommen, bilden in meinen Augen die Beauvoir´schen Thesen und Analysen immer noch die Ausgangsbasis eines jeglichen feministischen Blicks auf die Dinge. Das Erste, was mensch begreifen muss im Kampf um Anerkennung und Gleichheit ist, dass wir deshalb nicht gleich und anerkannt sind, weil wir zu „den Anderen“ gemacht werden. Weil sich der weiße Mann als die Menschheit konstituiert und das, was von ihm abweicht als das Unwesentliche, das Andere: „Die Menschheit ist männlich und der Mann definiert die Frau nicht an sich, sondern in Bezug auf sich. […] Sie wird bestimmt und unterschieden mit Bezug auf den Mann, dieser aber nicht mit Bezug auf sie; sie ist das Unwesentliche angesichts des Wesentlichen. Er ist das Subjekt, er ist das Absolute: sie ist das Andere!“ (Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht). Ebendies hat Simone de Beauvoir in ihrem Manifest des Feminismus kompromisslos aufgezeigt und eine umfassende Kritik des Patriarchats aus diesem Blickwinkel ermöglicht. Auch wenn teilweise versucht wird sie als radikalfeministisches Pendant zu gegenwärtig dominierenden feministischen Ansätzen wie die des Queerfeminismus zu handeln, steht Beauvoir meines Erachtens nicht in Widerspruch zu Queerfeminismus, sondern ist sein Grundstein.

Simone de Beauvoir´s Philosophie war nicht einfach nur feministische Theorie, man könnte sagen, dass Beauvoir sich in den letzten Phasen ihres Schaffens ab ihrem Hauptwerk „Das andere Geschlecht“ auf die Situation der Frau spezialisiert hat und zwar aus existenzialistischer Sicht. Dieser Existenzialismus stellt als philosophische Strömung im Grunde die individuelle Freiheit und damit auch die individuelle Identität in den Mittelpunkt, der Existenzialismus kann, als theoretische Schablone genommen, durchaus als ein Wegbereiter der Inklusion queerer Identitäten aufgefasst werden. Simone de Beauvoir`s Werk zur speziellen Sitation der Frau ist, wie sie gleich in der Einleitung im „anderen Geschlecht“ formuliert, vom Umstand motiviert, dass sie erkannte sich in einer künstlichen Sondersituation als Frau zu befinden, weil in einer Welt, in der die Öffentlichkeit den Männern gehört, die Männer auch das Menschsein an sich definieren und sich als ihr Repräsentant verstehen. Ihr Werk entstand also aus der Reflexion ihres persönlichen Schicksals, heute würde man als „weiße cis-Frau“ sagen, so wie im Existenzialismus der Ausgangspunkt immer das individuelle Schicksal ist: „Der Mensch ist als Mensch nicht zu erfassen, wenn nicht je von seiner eigenen individuellen Existenz ausgegangen wird“.

Simone de Beauvoir

Die Frau ist nach Beauvoir also gezwungen zuerst über sich als Frau nachzudenken und kann nicht, wie Männer, jeden Selbstentwurf annehmen oder entwickeln, sondern Frausein ist der Entwurf, den Männer vorgeben. Frauen sind somit nicht freie Menschen wie Männer, sondern sie sind Frauen, was auf ein geschlossenes System aus Mutterschaft, Dienerinnen, „Huren und Heiligen“ eingeschränkt ist. „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ als das zentrale Zitat, wenn man sich mit dem Feminismus Simone de Beauvoirs auseinander setzt, fasst für mich immer noch den Ausgangspunkt einer jeglichen feministischen Perspektive zusammen, auch einer queerfeministischen.

Das Unterscheidungsmerkmal zwischen Butler´schen Queerfeminismus und Simone de Beauvoir liegt keines falls im identen Ansatz, dass Geschlecht konstruiert ist oder in der Zielsetzung es zu dekonstruieren, Beauvoir hat als Existenzialistin einen radikalen individuellen Zugang zum Menschen als, im positiven Sinne, eigenartige Existenz. „Sie lehnt jede Wesenslehre mit ihren Varianten vom „ewig Weiblichen”, dem „Schwarzen”, der „menschlichen Natur” ab. So wie die Männer nicht alle gleich denken, denken auch nicht alle Frauen gleich.“ (Mary Honderich). Sie schließt allerdings eine vorbewusste Materialität, also auch Körper, außerhalb des Diskurses nicht aus, so wie Butler es tut. Während es bei Butler gar keine Natur gibt auf die der Mensch determiniert sein könnte, gibt es bei Beauvoir eine Natur auf die der Mensch allerdings kategorisch nicht determiniert ist. Die Konsequenz bleibt die Gleiche, nämlich, dass Menschen sich unabhängig von Argumenten einer „Natürlichkeit“ ihres Seins verwirklichen oder, um es wie Beauvoir auszudrücken, den Entwurf ihrer Selbst in der Welt zu vollziehen. Ebenso nahm Beauvoir, wie später auch Butler, an, dass die geschlechtlichen Rollenzuschreibungen einem männlichen Herrschaftssystem dienen.

Radikalfeminist*innen beziehen sich auf Beauvoir und Beauvoir wird auch als solche tituliert, ich denke das rührt vor allem aus dem Umstand, dass Simone de Beauvoir Frauen sehr wohl als ein politisches Subjekt, ein politisches Kollektiv verstand, das sich kollektiv befreien muss, zum Beispiel von der Kettung an Ehe und Heim, also an die Privatsphäre, während Männer unter der Voraussetzung unbezahlter Frauenarbeit die Öffentlichkeit frei gestalten. Sie vertrat außerdem einen universalistischen Feminismus: „Der Frau bleibt kein anderer Ausweg, als an ihrer Befreiung zu arbeiten. Diese Befreiung kann nur eine kollektive sein.“ Übrigens mag man hier einen vermeintlichen Widerspruch orten zwischen dem radikalen Individualismus von dem Beauvoir ausgeht und aber ihren Einsatz für kollektive Lösungen und Bewegungen. Tatsächlich sagt Beauvoir, dass es immer nur konkrete Situationen und konkrete Individuen gibt und ist damit deshalb auch so gut mit dem Queerfeminismus versöhnbar. Es war ihr Einsatz in der Frauenbewegung nach dem anderen Geschlecht und ausgelöst vom anderen Geschlecht, gemeinsam mit zum Beispiel Alice Schwarzer, der ihr die Relevanz eines Zusammenschlusses bewusst machte, um die Diskriminierungsformen, die alle Frauen teilen, zu bekämpfen. Mensch kann es aber nicht als Widerspruch, sondern als Art Dialektik betrachten, wie auch Honderich beschreibt, aus theoretischem Gebäude und politischer Praxis. So ist es erkenntnistheoretisch eine unwiderlegbar korrekte Annahme, dass jeder Mensch ein Mensch für sich ist und mit einem „Wesen“ der Frau, des Mannes, eines Juden, eines Schwarzen etc. nichts, viel, wenig oder alles gleichzeitig zu tun haben kann und es im Umkehrschluss dieses „Wesen“ schlicht und ergreifend nicht gibt. Übrigens lebte Beauvoir als junge Erwachsene in den 40ern, der „ewige Jude“ war zu ihren Zeiten also en vogue. Sie wurde einst als Lehrerin von der Schule geschmissen, weil sie die Beziehung einer Schülerin zu einem jüdischen Jungen verteidigte. Neben oder synergetisch zu diesem erkenntnistheoretischen Anspruch kann man dialektisch nun aber den politischen Aktionismus stellen, der kollektive und strukturelle Unterdrückungsformen anerkennt und bekämpft.

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Jedenfalls gehörte für Beauvoir zu den Diskriminierungsformen der Frau vor allem auch die Ehe. Die Ehe stellte für sie praktisch wie symbolisch das non plus Ultra der Frauenunterwerfung dar: „Die Ehe bietet sich dem Mann und der Frau stets grundverschieden dar. Wirtschaftlich ist er das Haupt der Gemeinschaft, und infolgedessen verkörpert er die Frau in den Augen der Gesellschaft. Sie nimmt seinen Namen an, gliedert sich seiner Klasse, seinem Milieu ein. Sie gehört zu seiner Familie, wird zu seiner „Ehehälfte“. Beauvoir´s Hauptwerk „Das andere Geschlecht“, arbeitet von Kapitel zu Kapitel ab wie auf Basis aller Wissenschaftszweige, die natürlich immer männlich geprägt sind, Frauen als „das Andere“ konstituiert werden bzw. als das „dem Manne einverleibte“ wie schon Eva in der Bibel. Beauvoir spricht in diesem Zusammenhang von einer Dualität aus „Transzendenz“ und „Immanenz“. Der Mann gehe aus sich hinaus, unterwirft sich die Welt und versteht sich selbst als ein transzendentes Wesen, das sich stets erweitert und neu entwirft, der Frau wird der Gegenpol zugeschoben, die Immanenz, also das in sich geschlossene und eingeschlossene, abgeschlossene, in der Konstrastierung zu ihr und durch ihre Unterwerfung als das ihm „am ähnlichsten“ Wesen, versteht er sich als das Neutrale und den Standpunkt aller Dinge.

Vor diesen Betrachtungen können wir schließen, dass Beauvoir heute, würde sie noch leben, Freude und Leid zugleich empfände. Freude gegenüber dem Umstand, dass Frauen sich zumindest zum Teil in die Öffentlichkeit gekämpft haben und von hohen Positionen aus die Welt mit bestimmen, wir haben eine deutsche Kanzlerin, eine britische Premierministerin und es gab in den USA eine wenigstens sehr aussichtsreiche Kandidatin, die fast der mächtigste Mensch der Welt geworden wäre. In geopolitischen Strukturen wie unsere ist es fast immer zur Entscheidung der Frau geworden Kinder zu bekommen oder nicht, Frauen schließen häufiger Universitäten ab und als Frau berufstätig zu werden ist für die meisten Menschen unserer Generation zur Obligatorik geworden.

Ich denke Leid empfände sie gegenüber der unrebellischen Haltung und der Unterworfenheit unter das kapitalistische System, das mit Emanzipation unvereinbar ist. Simone de Beauvoir selbst war zwar klar eine intellektuelle Theoretikerin, sie stellte aber immer die Handlung und die Aktivität ins Zentrum philosophischer und politischer Fragestellungen, so wäre ihr die heutige feministische Attitüde, so wie man sie manchmal antrifft, Sprachkonzepte durch zu kritisieren und in den Mittelpunkt zu stellen wohl zu unkonkret, ihr ging es immer um das Konkrete, die konkrete Situation und um das konkrete Problem, dem man eine ebenso konkrete Handlung entgegen setzt. So sagt sie zum Beispiel auch und diesen Satz nehmen ihr manche Feminist*innen bis heute übel: „Wenn die Frau feststellen muß, daß sie das Unwesentliche ist, das niemals zum Wesentlichen wird, so kommt es daher, daß sie selbst diese Umkehrung nicht zuwegebringt“. Damit wollte sie natürlich nicht ausdrücken, dass Frauen selbst Schuld an ihrer Lage sind, Beauvoir beschreibt im anderen Geschlecht ausführlichst und schonungslos alle Zwänge, die Frauen unterliegen und sie in die Immanenz zwingen, sie fordert damit aber in der gleichen Radikalität Frauen zur Verantwortung auf aktiv zu werden und nicht in der passiven Rolle zu bleiben. Würde Beauvoir heute noch leben und wüsste um den Umstand, dass Frauen ein Drittel weniger verdienen als Männer, würde sie Frauen dazu auffordern die Arbeit nieder zu legen, um zu protestieren und ihre Interessen zu erzwingen.

So wie Simone de Beauvoir darüber schreibt, dass sich die Frau durch die Ehe in den Platz, den ihr Männer geben, einfügt, so würde sie das wohl heute über den Kapitalismus sagen. Sie würde sagen, dass Karenzzeiten ein Gnadenakt des männlichen Staats und des männlichen Kapitalismus den Frauen gegenüber ist und kein Recht in diesem Sinne, weil er an nichts Interesse hat außer an Profit. Sie würde von allen davon negativ Betroffenen verlangen als verantwortliche und freie Menschen einen Gegenentwurf zu erarbeiten und durchzusetzen. Wenn man Beauvoir´s Feminismus verstehen will, darf man nie vergessen, dass sie vorrangig Existenzialistin war. Der Existenzialismus geht von der radikalen Freiheit des Menschen aus und damit auch von einer hochgradigen Verantwortung. Alles was passiert, das was wir sind und was wir werden hängt einzig und allein von uns und unseren Entwürfen und Handlungen ab. Satré provozierte einmal mit der Aussage, dass selbst ein Insasse in der Gefängniszelle immer noch frei ist. Übrigens, so sehr ich Beauvoir auch verehre und liebe, eine philosophische Annahme, die ich nicht im entferntesten teile. Ich denke, dass der Mensch einer viel mächtigeren Unfreiheit unterliegt, als es unser narzisstisches Selbstbild wahr haben will. Geprägt von sozialen Normen, Normen des Elternhauses, getrieben von Hunger und Durst, Schamgefühlen oder Angst, die auftreten oder da sind bevor wir uns für oder gegen etwas entscheiden, sind unsere Motive meist durchschaubar und unser Handeln bis zu einem bestimmten Punkt vorhersehbar. Die Konsequenzen und Verantwortung unseres Handelns müssen wir freilich immer selbst tragen, das ist unabdingbar. Und das ist oder wäre auch mein Kritikpunkt an Simone de Beauvoir, die die totale Aktivität und die totale Verantwortlichkeit, die Transzendenz als das Überlegene und die menschliche Auszeichnung symbolisierende betrachtet. Passivität und Unfreiheit erscheinen dem gegenüber würdelos, so auch die Kritik vieler Feminist*innen an Beauvoir, dass sie alles passive, häusliche, ja wenn man so will „stereotyp Weibliche“ abwerte, der auch leider ich nicht ganz widersprechen kann. Ich denke aber, dass man, so wie jede*n Autor*in, natürlich auch Beauvoir in ihrem Zeitkontext verstehen muss. So stellte damals die Passivität und die besagte Immanenz, die die Frau sein musste, eine noch viel größere Falle und Gefangenschaft dar, als sie es heute natürlich auch immer noch ist, wenn aber sicher nicht in dieser Dramatik wie damals. So ist der Passivität und Immanenz in so einem Kontext und als größter Fallstrick für die Frauen, wirklich nicht viel Gutes abzugewinnen.

In jedem Fall stellt Simone de Beauvoir einen Wendepunkt dar. Sie schuf die Voraussetzungen für die neue Frauenbewegung, deren Errungenschaften wir unsere heutige, seit damals maßgeblich bessere, Situation verdanken. Wenn ich heute noch über Simone de Beauvoir nachdenke und wie sich der Feminismus seit ihr weiter entwickelt hat und teils berechtigte Kritik an ihren Inhalten existiert, die ich zwar sehr oft nicht teile und manchmal dann aber eben wieder doch, kommt mir oft der Eindruck, dass meine Bewunderung und Verehrung freilich vor allem ihrem Denken und ihrem analytischen Scharfsinn gilt, jedoch überholen sich philosophische und theoretische Ansätze und Zugänge zwingend, das ist das Wesen der sozialen Wissenschaften und Denkschulen. Ich denke es ist vor allem die Durchschlagskraft, die „Das andere Geschlecht“ hatte, welche derart imponierend ist. Das Schonungslose und Radikale, Simone de Beauvoir benennt die Dinge angstlos und völlig unbeeindruckt ob ihrer Angreifbarkeit, ohne Relativismen oder Entschuldigungshaltung. Damit hat sie Frauen ermutigt und Stimmung zur Rebellion verbreitet, sie hat feministische Kräfte mobilisiert und gebündelt, während mensch sich heute in diskursive Debatten verzettelt, die unter einem relativistischen Standpunkt jede politische Handlung und Haltung fragwürdig erscheinen lässt, weil sie in ihren Details mit Widersprüchen angereichert sind und deshalb moralisch verworfen werden, so dass man bis zu einem gewissen Grad beklemmend handlungsunfähig ist.

In diesem Sinne: Happy Birthday Simone und auf dass deine Aura dem Feminismus noch lange spürbar bleibt!

paulaשspock

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