In Blau verschwinde ich im Hintergrund der Sommertöne, ein Mensch spricht mit mir, aber ich weiß nicht was, er scheint verirrt.

Ein Vögelchen setzt sich auf seinen Kopf, ich denke mir: ja das passt! Es mag nicht wegfliegen, es weiß nicht wohin. Ja, von diesem Kopf aus, da weiß man nicht wohin, da gibt es keine Himmelsrichtung.

Der Himmel ist ein weites Blau, in dem ich verschwinde und der Mensch spricht Töne, aber ich weiß nicht welche. Ich weiß nicht ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Ich bin Sommer, aber was er ist, das weiß ich nicht.

Seine Augen sind Blau wie ein Swimming Pool. Damit schaut er mich an, mir wird traurig in der Brust, da ist Trauer in den Augen. Da ist was gestorben. Vor langer Zeit.

Mir wird eng in der Brust, jetzt will ich ihn lieben. Er soll nicht leer sein und tot, kein Vogel soll auf ihm sitzen für meinen Spott. Jetzt hab ich Schmerzen in der Brust und ein Weinen sitzt in meinem Hals. Aber es mag nicht raus. Der Mensch mag auch nicht raus, er ist allein und bleibt auch so.

Ich wollte zu ihm, aber ich verstehe ihn nicht. Jetzt bin ich einsam, ich wollte so gern zu ihm, aber er ist zu. Er spricht auch nicht mehr. Er ist starr und tot. Nicht bei sich, bei niemand. Das tut mir weh. Das tut mir leid.

2018