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Israel in Flammen und die obligatorische Ignoranz

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Es ist mühselig. Denn es ist immer das Gleiche. Täglich grüßt das Murmeltier. Wenn mensch nicht ohnehin komplett resigniert, ist es immer die gleiche Mixtur aus Frustration, Wut und Trauer. In Israel passiert etwas Schlimmes. Etwas Schlimmes, das sich vorsätzlich gegen die Existenz des jüdischen Staates richtet oder vorsätzlich zum Ziel hat Juden, weil sie Juden sind, zu töten oder Juden tötet, weil sie Juden sind. Und kaum jemand, außer die immer gleichen Israel-Allies, zeigt Interesse, Mitgefühl oder Empörung. Oder wenigstens irgendeine Reaktion, aber Schweigen ist bekanntlich auch eine Antwort.

Für ein gutes Stück dieser Ignoranz tragen natürlich die Medien Verantwortung, welche wie fast schon automatisiert die Ereignisse entweder ignorieren, relativieren, verzerren, ihnen eine Randnotiz gönnen oder sie benutzen um Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben. In Israel wurden vergangene Woche Weiterlesen „Israel in Flammen und die obligatorische Ignoranz“

Paula Spock liebt Natalie Portman

A Touching Description Of Her Homeland

Paula Spock liebt Alicia Keys

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http://www.lennyletter.com/style/a410/alicia-keys-time-to-uncover/

Rechtelose Palästinenser*innen in Israels Nachbarländern

Mensch liest viel über den Konflikt im Nahen Osten. Meistens geht es, neutral ausgedrückt, um das Verhältnis zwischen Israel und den Palästinenser*innen. Kaum jemand weiß Bescheid, dass Palästinenser*innen in Flüchtlingslagern und entrechtet in den arabischen Staaten um Israel herum leben. Was wohl vor allem daran liegt, dass der Einsatz für Palästinenser*innen nur dann interessant ist, wenn man Israel dabei dämonisieren kann. Sogar Wikipedia räumt ein: „Das palästinensische Flüchtlingsproblem innerhalb der arabischen Welt und die mangelnde Anerkennung und Aufnahme der Palästinenser in den arabischen Ländern findet allerdings kaum mediale Resonanz und wird auch weniger politisch thematisiert als die Situation im Zusammenhang mit Israel.“ Weiterlesen „Rechtelose Palästinenser*innen in Israels Nachbarländern“

Paula Spock liebt Michelle Obama

Ihre Rede in voller Länge

Paula Spock liebt Simone de Beauvoir

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Und so gewann die Rape Culture

Manchmal ist eine Sache so ungeheuerlich und ungerecht, dass einem die Worte fehlen. So geht es mir nach dem Urteil gestern, dass Gina Lisa Lohfink zu 20.000€ wegen falscher Anschuldigung der Vergewaltigung verurteilt, obwohl es Filmaufnahmen gibt auf denen deutlich und mehrmals Gina Lisa Lohfink „Hör auf“ sagen zu hören ist und sie offenkundig stark benommen zeigen. Und obwohl es seit Juli den neuen „Nein heißt Nein“- Paragraphen gibt. Gestern ist ein sehr trauriger Tag für alle Frauen. Denn das Urteil heißt vor allem: Besser den Mund halten. Weiterlesen „Und so gewann die Rape Culture“

Mobbing israelisch-jüdischer Olympia-Teilnehmer*innen

Selbst der olympische Geist hält nicht davon ab Israelis gezielt zu mobben. Ein ägyptischer Judokämpfer möchte seinem jüdischen Gegner nicht die Hand schütteln, die libanesische Delegation weigert sich mit ihren jüdischen Mitstreitern einen Bus zu teilen und eine saudi-arabische Judokämpferin wollte erst gar nicht gegen ihre Gegnerin aus Israel antreten: So werden Israels Sportler bei Olympia diskriminiert, welt.de

Wenn queere Aktivist*innen Israel vorhandene Homorechte vorwerfen…

….nennen sie es Pinkwashing.

Der Einfallsreichtum Israel zu diffamieren kennt offenbar keine Grenzen. Linke Aktivist*innen werfen Israel vor, angeblich PR für sich mit dem Fakt zu machen, dass es homosexuelle Mitmenschen nicht diskriminiert. Zum Beispiel, indem das Militär schwule, israelische Soldaten auf Facebook zeigt. Sie meinen Israel wasche sich und die von ihnen imaginierte „Apartheid“ über das Instrument Homosexuelle damit „pink“. Als wäre es auch nur im entferntesten ungewöhnlich oder ein Widerspruch, dass Staaten, die in Kriege verwickelt sind, gleichzeitig Toleranz und Support gegenüber Homos leben. Die USA tun es, Frankreich tut es, Deutschland tut es, Liste fortsetzbar. Wenn die größte jüdische Gemeinschaft der Welt es aber tut, wird es dämonisiert, bekommt einen Namen und wird damit als gesondert ausgewiesen und öffentlich stigmatisiert, aktuell mit dem Begriff „Pinkwashing“. Vor dem Hintergrund noch dazu, dass Israel der einzige sichere Ort für Queers ist, wo Homosexualität überall sonst im Nahen Osten verfolgt oder mit dem Tod bestraft wird, kann so ein Aktionismus eigentlich nur mehr sarkastisch gemeint sein. Weiterlesen „Wenn queere Aktivist*innen Israel vorhandene Homorechte vorwerfen…“

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