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paulaשspock

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Israel

Was die Doku „Auserwählt und augegrenzt“ zeigt

Über die genannte Dokumentation über Antisemitismus in Europa wurde die letzten Tage viel diskutiert. Am Ende werde ich weiterführende Links dazu anführen und nicht wiederholen, was schon pointiert über die typischen Doppelstandards und Zensuren geschrieben wurde, die scheinbar immer angewendet werden wenn es um Antisemitismus und Judenfeindlichkeit geht. So zeigen dies nicht nur die Inhalte der Doku, sondern auch der Umgang mit ihr – anfangs sollte sie erst garnicht ausgestrahlt werden. Als sich der ARD dann auf Grund der heftigen Kritik eben dessen doch dazu entschied sie auszustrahlen, tat er das nur mit Beifügung relativierender Kommentare und einer anschließenden Diskussion, die nochmal klar machen sollte, dass der geschilderte Antisemitismus gründlich in Frage gestellt werden muss. Weiterlesen „Was die Doku „Auserwählt und augegrenzt“ zeigt“

Der UN-Teilungsplan und seine Folgen

Eine gute und ansprechend gemachte, historische Orientierung über die Beginne des Konflikts im Nahen Osten:

Israel in Flammen und die obligatorische Ignoranz

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Es ist mühselig. Denn es ist immer das Gleiche. Täglich grüßt das Murmeltier. Wenn mensch nicht ohnehin komplett resigniert, ist es immer die gleiche Mixtur aus Frustration, Wut und Trauer. In Israel passiert etwas Schlimmes. Etwas Schlimmes, das sich vorsätzlich gegen die Existenz des jüdischen Staates richtet oder vorsätzlich zum Ziel hat Juden, weil sie Juden sind, zu töten oder Juden tötet, weil sie Juden sind. Und kaum jemand, außer die immer gleichen Israel-Allies, zeigt Interesse, Mitgefühl oder Empörung. Oder wenigstens irgendeine Reaktion, aber Schweigen ist bekanntlich auch eine Antwort.

Für ein gutes Stück dieser Ignoranz tragen natürlich die Medien Verantwortung, welche wie fast schon automatisiert die Ereignisse entweder ignorieren, relativieren, verzerren, ihnen eine Randnotiz gönnen oder sie benutzen um Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben. In Israel wurden vergangene Woche Weiterlesen „Israel in Flammen und die obligatorische Ignoranz“

Paula Spock liebt Natalie Portman

A Touching Description Of Her Homeland

Rechtelose Palästinenser*innen in Israels Nachbarländern

Mensch liest viel über den Konflikt im Nahen Osten. Meistens geht es, neutral ausgedrückt, um das Verhältnis zwischen Israel und den Palästinenser*innen. Kaum jemand weiß Bescheid, dass Palästinenser*innen in Flüchtlingslagern und entrechtet in den arabischen Staaten um Israel herum leben. Was wohl vor allem daran liegt, dass der Einsatz für Palästinenser*innen nur dann interessant ist, wenn man Israel dabei dämonisieren kann. Sogar Wikipedia räumt ein: „Das palästinensische Flüchtlingsproblem innerhalb der arabischen Welt und die mangelnde Anerkennung und Aufnahme der Palästinenser in den arabischen Ländern findet allerdings kaum mediale Resonanz und wird auch weniger politisch thematisiert als die Situation im Zusammenhang mit Israel.“ Weiterlesen „Rechtelose Palästinenser*innen in Israels Nachbarländern“

Wenn queere Aktivist*innen Israel vorhandene Homorechte vorwerfen…

….nennen sie es Pinkwashing.

Der Einfallsreichtum Israel zu diffamieren kennt offenbar keine Grenzen. Linke Aktivist*innen werfen Israel vor, angeblich PR für sich mit dem Fakt zu machen, dass es homosexuelle Mitmenschen nicht diskriminiert. Zum Beispiel, indem das Militär schwule, israelische Soldaten auf Facebook zeigt. Sie meinen Israel wasche sich und die von ihnen imaginierte „Apartheid“ über das Instrument Homosexuelle damit „pink“. Als wäre es auch nur im entferntesten ungewöhnlich oder ein Widerspruch, dass Staaten, die in Kriege verwickelt sind, gleichzeitig Toleranz und Support gegenüber Homos leben. Die USA tun es, Frankreich tut es, Deutschland tut es, Liste fortsetzbar. Wenn die größte jüdische Gemeinschaft der Welt es aber tut, wird es dämonisiert, bekommt einen Namen und wird damit als gesondert ausgewiesen und öffentlich stigmatisiert, aktuell mit dem Begriff „Pinkwashing“. Vor dem Hintergrund noch dazu, dass Israel der einzige sichere Ort für Queers ist, wo Homosexualität überall sonst im Nahen Osten verfolgt oder mit dem Tod bestraft wird, kann so ein Aktionismus eigentlich nur mehr sarkastisch gemeint sein. Weiterlesen „Wenn queere Aktivist*innen Israel vorhandene Homorechte vorwerfen…“

Alle sind Opfer von Terror, außer Juden. Oder: Der Hitler-Shop in Gaza

[Dieser Artikel wurde original auf sugarbox.at veröffentlicht und ist hier editiert publiziert]

Alles steht im Zeichen der Trauer. Der Terror tobt rund um den Globus und sucht seine Opfer. Dass dabei manche gleicher sind als die anderen war klar. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das weder überrascht, noch derart aufgeregt hat, wie viele andere auf Facebook, die relativ schnell auf die Idee kamen, dass es vielleicht unfair sei, den einen Opfern mehr Aufmerksamkeit zu schenken als den anderen, als endlich auch Beirut neben Frankreich wahrgenommen wurde, die beide sehr zeitnah jüngst Opfer des Terrors wurden. Weiterlesen „Alle sind Opfer von Terror, außer Juden. Oder: Der Hitler-Shop in Gaza“

Links und linkskritisch sein. Zur Position dieses Blogs.

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich Politikwissenschaft auf der Uni Wien vor noch nicht allzu langer Zeit studiert und abgeschlossen hatte, war viel die Rede im akademischen Kreis, dass es so etwas wie „links“ oder „rechts“ gar nicht mehr gibt. Möglicherweise war noch vor wenigen Jahren tatsächlich ein Trend erkennbar, der die Grenzen zwischen links und rechts verschwimmen sah. Wenn das für damals galt, so kann man diesen Zeiten nur noch hinterher trauern, würde es in diesem Sinne bedeutet haben, dass die Rechten weniger rechts waren und mehr linke Elemente mit sich vermischten oder aber zwar die gleichen Positionen vertraten, doch von weniger Gewicht als Akteure im politischen Geschehen waren. Weiterlesen „Links und linkskritisch sein. Zur Position dieses Blogs.“

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